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11. Lukassonntag (das große Abendmahl), die heiligen Vorfahren, Daniel, der Stylit

Sonntag, 11. Dezember

11.  Lukassonntag (das große Abendmahl), die heiligen Vorfahren, Daniel, der Stylit

Geistliches Wort des Tages 

 

Der Mensch beschäftigt sich mit seinen Geschäften, mit seiner Familie und beachtet nicht, was Gott sagt. All diejenigen, die sich weigern, der Einladung Gottes zu entsprechen, sind nicht in Unwissenheit über Gott. Sie sind im Übrigen ehrliche Menschen, doch ihre Seele hängt an den Dingen dieser Welt. Wir verlassen uns darauf, dass wir Christen sind, doch in unserer Seele lebt der alte Mensch mit seinen Rechten, mit seinem Konstrukt, seinem Königreich weiter, und er ergibt sich keinesfalls Gott. Und wir lassen ihn dort weiterbestehen und ernähren ihn.

Diese Welt existiert, damit all jene, die errettet werden wollen, auch errettet werden. Und Gott “zwingt” einen dazu, in sein Haus einzutreten. Aber wie ist es möglich, dass Gott einen zwingt? Er lässt es zu, dass etwas mit dir geschieht, dass du in Bedrängnis kommst, dass du gerüttelt wirst. Du begreifst, dass Gott dich auf diese Weise ruft. Das Ergebnis ist, dass du “gezwungen” bist, in das Haus Gottes, in den Weg der Umkehr einzutreten, dich zu demütigen. Und du wirst errettet.

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Aus den geistlichen Unterweisungen des Gerontas Symeon,

Kloster der Heiligen Dreiheit, Panorama-Thessaloniki

 

11. Lukassonntag (das große Abendmahl), die heiligen Vorfahren, Daniel, der Stylit

Kol 3,4-11; Lk 14,16-24. Mt 22,14