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Festabschluss der Entschlafung der Allheiligen Gottesmutter, Martyrerpriester Eirinäos

Dienstag, 23. August 2016

Festabschluss der Entschlafung der Allheiligen Gottesmutter, Martyrerpriester Eirinäos

 Geistliches Wort des Tages

 

Der Herr „hat auf die Niedrigkeit seiner Magd geschaut …“ (Lk 1,48). Das hat die Allheilige ganz stark gespürt. Gott beugte sich über sie und machte sie zu seiner Mutter wegen ihrer Demut. So lernen wir durch das Beispiel der Allheiligen und durch das, was mit ihr geschah, dass Gott nach dem demütigen Menschen sucht, um sich über ihn zu beugen und ihm seine Segnungen, seine Gnade zu geben. Es gibt keinen Menschen, der gesegnet worden wäre ohne demütig zu sein. Und falls man den Segen Gottes nicht spürt, heißt das, dass man nicht demütig ist. Es ist nicht möglich, dass Gott sich über den demütigen Menschen nicht beugt. Gerade diesen sucht Gott.

Uns ist noch nicht bewusst geworden, was wir verpassen, wenn wir uns mit der Demütigung Zeit lassen und sie immer wieder verschieben.

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Was willst du, Herr? Soll ich mich demütigen, dir folgen, dir mein Selbst übergeben? Ja, mein Gott! Hilf mir, das zu tun!

Für deine Liebe gebe ich alles auf.

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Aus den geistlichen Unterweisungen des Gerontas Symeon,

Kloster der Heiligen Dreiheit, Panorama-Thessaloniki

 

Festabschluss der Entschlafung der Allheiligen Gottesmutter, Martyrerpriester Eirinäos

Phil 2,5-11; Lk 10,38-42. 11,27-28